Dojoleiter


Klaus-Dieter Schultz Mölln

HAKUSHINKAI MÖLLN

6.Dan

Ulrich Bachmann Lüneburg

6.Dan

Norbert Rübenkamp Hamburg

HAKUSHINKAI HAMBURG

6.Dan

Christian Haarmann Osnabrück

HAKUSHINKAI OSNABRÜCK

4. Dan

Torsten Jasker Wangen

IAIDO WANGEN IM ALLGÄU

3. Dan

Dr. Hajo Neumann Manheim

3.Dan

Silke Makowski Flensburg

TOKAI SPORTS

1. Dan

Markus Siemens Wilhelmshaven

WSSV

1. Kyu

Karl - Heinz Lübcke

7.Dan Renshi

Gembu-kai Lübeck e.V.

TSV - Neustadt  - Holstein e.V.

Wie jedes Jahr treffen sich die Übungsleiter zur Weiterbildung in Hamburger Hansa Dojo

Wie jedes Jahr treffen sich die Übungsleiter der DIV, im Hansa Dojo des Hakushinkai Hamburg, zu einem Übungsleiterlehrgang

Unter der Leitung von Karl- Heinz Lübcke Sensei wurden gemeinsame Lehrinhalte für das Unterrichten von Iaido erarbeitet.

So ging es diesmal um die Entwicklungsstufen die ein Iai- Übender durchläuft:

1. Stufe shojin = Zeit der willentlichen Übung und bewuster Anstrengung.

2 .Stufe shiho = Zeit der unbewusten Konzentration.Der Schüler fühlt nach dem Üben eine Zustand des inneren Frieden

3. Stufe Mushin, Hishiryo Bewustsein, = Freies Sein Nicht Denken. Die letzte Wirklichkeit, jenseits des Denkens liegt das universelle Denken.

Damit das alles nicht nur Theorie bleibt, musste jeder Übungsleiter den Anwesenden eine Kata vorführen.

Diese mussten dann die entscheidenen Probleme des Ausführenden erkennen und beschreiben.

Dann wurde gemeinsam eine Korrekturmöglichkeit erarbeitet.

Da wo die Übungsleiter keine Lösung gefunden haben, konnte Lübcke Sensei Korrekturwege aufzeigen.

Entscheidend für die Umsetzung und die Entwicklung in der 1. Stufe ist die Schulung des Willens um die angewiesenen Korrekturen umzusetzen.

Somit wird die Technik mit der Zeit ausgereifter und die Geisteskraft stärker.

So kommt der Übende in die 2. Stufe.

In dieser beherrscht der Iaidoka die Techniken und Entwickelt dadurch ein besseres Verständniss über den Inhalt der Kata.

Hier wird aber noch immer die Technik als Kontrollmittel herangezogen und gibt dem Übenden ein Gefühl von Sicherheit bzw. inneren Frieden.

Das ist, laut Lübcke Sensei so "als ob man in einem Boot sitzt und denkt das sich die Landschaft bewegt".

Aber die Reise kann weiter gehen. Nähmlich zu sich selbst.

In der 3.Stufe gibt es kein festhalten an der Technik, sondern nur noch ein wahrnehmen der Situation und ein angemessenes Handeln.

Lübcke Sensei zeigte anhand von alltäglichen Handlungen, wie .z.B. Schuhe anziehen, stehen, gehen usw. Übungsfelder auf.

Hier soll der eigene Geist sein wie " Ich bin der Skipper und mein Boot bewegt sich. Nicht das Ufer."

Damit wir hierfür ein Gefühl entwickeln bekamen wir die Aufgabe die Katas in einem Atemzug auszuführen, denn dadurch entsteht die Einheit von Geisteskraft, Schwert und Körper, Ki-Ken-Tai -itshi.

Der gesamte Lehrgang war intensiv und zeigte sich durch ein harmonisches Miteinander aus.

Lieben Gruß

Stefan

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